Microsoft hat Visual Studio Code 1.10 als Februar-2017-Version veröffentlicht. Die Release Notes führen eine Minimap als Vorschau ein, die eine verkleinerte Übersicht des geöffneten Quellcodes neben dem Editor darstellt.
Die Minimap ist standardmäßig nicht aktiviert und lässt sich über editor.minimap.enabled einschalten. Zusätzlich können ausgewählte Textbereiche mit Syntaxhervorhebung in die Zwischenablage kopiert werden. Für Arbeitsabläufe mit großen Dateien bietet die Übersicht eine schnelle Navigation.
Der Debugger erhält Spaltenhaltepunkte für mehrere Anweisungen in einer Zeile und zeigt Ausnahmen direkt in einer Vorschau im Editor an. TypeScript 2.2 gehört ebenfalls zum Lieferumfang. Aufgaben lassen sich in getrennten Terminals ausführen, und Terminalausgaben können Links enthalten.
Für Debian-basierte Systeme stellt Microsoft signierte Stable- und Insiders-Repositories bereit, die automatische Aktualisierungen über die Paketverwaltung ermöglichen. Der vorherige Beitrag zu Visual Studio Code 1.9 beschreibt die unmittelbar vorausgegangene Version des plattformübergreifenden Editors.

