NVIDIA hat am 9. September 2026 das CUDA Toolkit 13.4 veröffentlicht. Die Version erweitert CUDA um native Unterstützung für Windows on Arm und gibt Entwicklern frühen Zugriff auf die NVIDIA-Rubin-Architektur.
CUDA 13.4 öffnet Windows on Arm
CUDA-Anwendungen liefen auf Arm-Systemen bisher vor allem unter Linux. Mit CUDA 13.4 können Entwickler Anwendungen für Windows Arm64 vorbereiten, Abhängigkeiten prüfen und die Softwarepfade auf kompatiblen Systemen testen. NVIDIA nennt dafür zunächst die RTX-Spark-Plattform und die dafür vorgesehenen Treiber.
Die Rubin-Unterstützung bleibt eine Vorschau und ist laut NVIDIA nicht für Benchmarks oder den produktiven Einsatz bestimmt. Die offiziellen Release Notes führen die unterstützten Plattformen, Komponenten und erforderlichen Treiberversionen auf.
Neue Werkzeuge für GPU-Ressourcen und Python
CUDA MPS V3 erhält eine skriptfähige Kommandozeile, benannte Serverinstanzen, TOML-Konfigurationen und Speichergrenzen für Container. CUDA Compute Fabric Transport richtet sich an Entwickler von Kommunikationsbibliotheken, die Daten über NVLink-Fabrics mit benannten Endpunkten und asynchronen Operationen bewegen.
Auch CUDA Python, CCCL und die Nsight-Werkzeuge werden aktualisiert. Für cuda.core nennt NVIDIA unter anderem Typinformationen, Erweiterungen für Speicherverwaltung und Verbesserungen bei CUDA-Graphen. Die Entwicklung folgt auf die im März veröffentlichte CUDA-Version 13.2.

