Playground Games wollte sich bei Fables Einwohnern zunächst Arbeit sparen. Ein selbst entwickeltes Werkzeug konnte Figuren zufällig zusammensetzen. Das Studio hat den Ansatz jedoch verworfen, weil Aussehen, Beruf und Charakter dabei zu oft nicht zusammenpassten.
Game Director Ralph Fulton erläutert die Entscheidung in einem Interview mit GamesRadar+. Statt die Bewohner auszuwürfeln, wählte das Team ihre Eigenschaften einzeln aus. Allein Bowerstone beherbergt demnach 400 NPCs mit eigenen Vorlieben und Tagesabläufen.
Die Persönlichkeit entscheidet auch über eure Geschäfte
Die Eigenschaften sind mehr als Dekoration. Wer einen Betrieb kauft, kann Mitarbeiter einstellen und deren Lohn verändern. Fulton zufolge erhöhen fleißige Angestellte den Ertrag. Höhere Gehälter können die Beschäftigten zufriedener machen, müssen sich finanziell aber nicht auszahlen. Niedrigere Löhne wiederum können ihrem Verhältnis zum Besitzer schaden.
Damit verbindet Fable seine Wirtschaft mit dem Ruf der Spielfigur. Entscheidungen als Arbeitgeber wirken sich auf Menschen aus, die anschließend über den Helden sprechen. Die Bewohner sollen als nachvollziehbare Figuren funktionieren, nicht nur als zufällige Kombination passender Spielwerte.
In Bowerstone lässt sich jedes Haus kaufen
Einen Eindruck von der Stadt vermittelt das offizielle Quest-Gameplay von der gamescom. Die Vorführung führt durch Bowerstone und zeigt auch Humphry, den in Ungnade gefallenen früheren Anführer der Heldengilde. Gebäude sind laut Xbox nicht bloße Fassaden: Jedes lässt sich betreten, jedes Haus kaufen. Kämpfe und die Folgen von Entscheidungen gehören ebenfalls zur gezeigten Quest.
Fable erscheint am 23. Februar 2027. Für Xbox Series X|S und Xbox auf dem PC ist Xbox Play Anywhere bestätigt; die digitale Fassung lässt sich damit ohne einen zweiten Kauf auf beiden Plattformen spielen. Die Premium Edition gewährt ab dem 18. Februar früheren Zugang.
Bild: Xbox Game Studios / Playground Games

