Civilization VII bekommt 2027 ein viertes Zeitalter, ohne dass ihr dafür eine Erweiterung kaufen müsst. Das kostenlose Update Arc of Tomorrow soll die Partien um das Atomzeitalter verlängern. Separat plant Firaxis mit Earthrise die erste kostenpflichtige Erweiterung, in der die Reise über die Erde hinausgeht. Schon diesen September steht außerdem Update 1.5.0 an.
Das Atomzeitalter verändert das Ende einer Partie
Arc of Tomorrow führt ungefähr in die Jahre 1950 bis 2050. Damit endet die Entwicklung eurer Zivilisation künftig nicht mehr in der bisherigen Moderne. Zu den angekündigten Neuerungen gehören nukleare Konflikte, multilaterale Abkommen und Stellvertreterkriege über Stadtstaaten. Eigene Siedlungen sollen sich auch in unabhängige Stadtstaaten entlassen lassen.
Firaxis will außerdem Gandhi zurückbringen und die Darstellung von Gebäuden und Einheiten weiterentwickeln. Filme werden als Große Werke wichtig, während neue verarbeitete Ressourcen wie angereichertes Uran die Wirtschaft ergänzen. Erste Tests über den Firaxis Feature Workshop sind noch für 2026 vorgesehen. Die vollständige Veröffentlichung folgt erst 2027; ein konkretes Datum steht noch nicht fest.
Earthrise macht Raumfahrt zum Kampagnenziel
Die kostenpflichtige Erweiterung Earthrise soll später im Jahr 2027 erscheinen und Weltraummissionen über die gesamte Partie vorbereiten. In der Antike beginnt das mit der Beobachtung der Sterne, in der Moderne geht es in den Erdorbit und im Atomzeitalter weiter ins Sonnensystem. Dazu kommen Veränderungen der Umwelt und Möglichkeiten, der Erderwärmung entgegenzuwirken. Für die Erweiterung wird das Grundspiel benötigt.
Beide Projekte befinden sich noch in Entwicklung.
Eine Erdkarte kommt schon im September
Näher liegt Update 1.5.0: Noch im September 2026 soll es eine Erdkarte mit historischen Startpositionen sowie Verbesserungen an Ressourcenverteilung und Kartengenerierung bringen. Auch die Diplomatie wird angepasst. Mit Einfluss soll sich ein Bündnis aufrechterhalten lassen, ohne automatisch in den Krieg des Verbündeten einzutreten. Verbesserungen an der Bedienoberfläche und ein Werkzeug zum Abmessen von Feldern stehen ebenfalls auf dem Plan.
Bild: Firaxis Games / 2K

