Volt hat auf der gamescom 2026 Gespräche mit Entwicklerinnen, Entwicklern, Studios und Branchenvertretern geführt. In einer Pressemitteilung vom 28. August fordert die Partei verlässliche Rahmenbedingungen und eine international wettbewerbsfähige Games-Förderung für Deutschland und Europa.
Volt verweist auf mehr als 40 Millionen Spielerinnen und Spieler in Deutschland sowie ein Marktvolumen von fast zehn Milliarden Euro. Gleichzeitig stamme nur ein kleiner Teil der hier verkauften Spiele aus deutscher Produktion. Diese Zahlen und die daraus abgeleitete Forderung sind Angaben der Partei.
Games als Kultur und Zukunftstechnologie
Alexandra Barsuhn, Tim Marton und die Europaabgeordnete Nela Riehl verbinden Games in der Mitteilung mit Kultur, Kreativwirtschaft und Technologien wie künstlicher Intelligenz und Simulation. Genannt werden außerdem Anwendungen in Bildung, Medizin und Demokratiebildung. Volt will europäische Studios und Entwickler stärken und digitale Souveränität vorantreiben.
Zu den konkreten Forderungen gehören verlässliche Förderbedingungen, bessere Bedingungen für Start-ups und Studios, Fachkräftegewinnung sowie gute Arbeitsbedingungen. Ergänzend nennt Volt steuerliche Erleichterungen für die Games-Industrie, damit Investitionen und Wertschöpfung stärker in Deutschland und Europa bleiben.
Die politische Präsenz auf der Messe knüpft an die politische Eröffnung der gamescom an. Dort standen Games bereits als Kultur- und Wirtschaftsthema sowie die Rolle der Branche für technologische Souveränität im Mittelpunkt.

