Beim neuen Acer Vero 16 lässt sich die Unterseite ohne Schraubendreher öffnen. Das erleichtert den Zugang zu Akku und SSD, weitere Bauteile wurden auf einfachere Reparaturen ausgelegt. In Europa ist der Verkaufsstart für Anfang 2027 geplant.
Das Vero 16 ist Acers vierte Notebook-Generation dieser Reihe. Der Hersteller kombiniert den bekannten Einsatz wiederverwerteter Materialien diesmal mit abnehmbaren Anschlussabdeckungen und einem von außen erreichbaren Scharnier. Beides soll Reparaturarbeiten erleichtern, ohne dass das komplette Gehäuse zerlegt werden muss.
Akku und SSD lassen sich austauschen
Nach dem Öffnen lassen sich Akku und SSD ersetzen. Acer nennt außerdem ein modulares Scharnier und separat abnehmbare Abdeckungen für die seitlichen Anschlüsse. Konkrete Ersatzteilpreise oder eine garantierte Dauer der Teileversorgung stehen in der offiziellen Ankündigung noch nicht.
Auf der deutschen Produktseite schreibt Acer darüber hinaus, das Gerät sei auf Prozessor-Upgrades über mindestens zwei Generationen ausgelegt. Wie diese Aufrüstung bei einem Notebook umgesetzt werden soll und welche Prozessoren später eingesetzt werden können, erklärt das Unternehmen bislang nicht. Von einem frei austauschbaren Desktop-Prozessor lässt sich deshalb noch nicht ausgehen.
Bis zu Core Ultra X9 und 3K-OLED
Das Spitzenmodell soll einen Intel Core Ultra X9 388H mit integrierter Arc-B390-Grafik, bis zu 32 GB LPDDR5X-RAM und eine SSD mit maximal 512 GB erhalten. Beim 16-Zoll-Display reicht die Auswahl bis zu einem 3K-OLED mit 120 Hz; Acer plant daneben IPS-Varianten.
Der 71-Wh-Akku wird durch zweimal Thunderbolt 4, zweimal USB-A, HDMI 2.1, einen SD-Kartenleser, Wi-Fi 7 und Bluetooth 5.6 ergänzt. Das Gehäuse wiegt ab 1,56 Kilogramm. Deckel und Handballenauflage bestehen jeweils zur Hälfte aus wiederverwertetem und laut Acer CO₂-ärmer produziertem Aluminium. Für die Unterseite und den Displayrahmen verwendet das Unternehmen anteilig recycelten Kunststoff.
Das Acer Vero 16 soll im ersten Quartal 2027 in Europa erscheinen. Einen Europreis nennt Acer noch nicht. Ob alle angekündigten Display- und Prozessorvarianten auch in Deutschland erhältlich sein werden, ist ebenfalls offen. Die übrigen Windows- und Gaming-Neuheiten der Pressekonferenz haben wir in unserem Acer-Überblick zur IFA 2026 zusammengefasst.
