PUDU zeigt auf der IFA 2026 in Berlin einen semi-humanoiden Roboter, der gemeinsam mit einem vierbeinigen Modell auftritt. Der D7 feiert dabei seine Europapremiere.
Der 1,65 Meter große D7 besitzt zwei bionische Arme und ein omnidirektionales Fahrwerk mit bis zu zwei Metern pro Sekunde. PUDU nennt 30 Freiheitsgrade, eine Wiederholgenauigkeit von 0,1 Millimetern und eine Nutzlast von zehn Kilogramm je Arm. Mit zusätzlichen Roboterhänden steigt die Zahl der Freiheitsgrade auf 50.
D5-W verbindet Räder und vier Beine
Der D5-W erreicht auf ebenem Untergrund bis zu fünf Meter pro Sekunde. Gleichzeitig soll er Treppen und unebenes Gelände bewältigen, sich nach einem Sturz selbst aufrichten und bis zu 30 Kilogramm transportieren.
Zwei 3D-LiDAR-Sensoren und vier Fischaugenkameras liefern eine Rundumsicht. NVIDIA Orin und RK3588 arbeiten in einer Dual-Prozessor-Architektur zusammen. Als Einsatzfelder nennt PUDU Inspektionen, Patrouillen und Materialtransporte.
CC1 Pro kontrolliert gereinigte Flächen
Der CC1 Pro kombiniert Kehren, Schrubben, Saugen und Wischen. Eine rückwärtige Kamera prüft das Reinigungsergebnis und löst bei verbliebenen Flecken eine weitere Fahrt aus. Der Hersteller gibt 17.000 Pascal Saugkraft, zwei 15-Liter-Tanks und bis zu neun Stunden Laufzeit im leisen Wischbetrieb an.
PUDU nennt mehr als 130.000 ausgelieferte Roboter in über 85 Ländern. Auf der Messe stehen D7, D5-W und CC1 Pro für unterschiedliche Konzepte zwischen flexibler Industrieautomation, mobiler Inspektion und Gebäudereinigung.

