gamescom 2026: Aerosoft setzt bei Simulationen auf kleine Entwicklerstudios

Ein Hintergrundbericht von heise online zeigt, wie Aerosoft mit kleinen deutschen Entwicklerstudios an Berufssimulationen arbeitet. Das Geschäftsmodell verbindet die Veröffentlichung von Spielen mit Fachwissen aus den Berufen, die in den Simulationen abgebildet werden.

Aerosoft wurde 1991 gegründet und begann mit Erweiterungen für Microsoft Flight Simulator. Heute arbeitet der Publisher laut dem Bericht mit kleinen Teams an Projekten aus dem Simulationsbereich. Die Studios bringen dabei Kenntnisse aus Elektronik, Softwareentwicklung oder den dargestellten Berufen ein.

Industriewissen fließt in die Simulation

SWE Systems entwickelte zunächst eingebettete Elektronik und Auftragssoftware und stieg 2024 in die Spieleentwicklung ein. Für den Professional Ship Simulator nutzt das Team die Unreal Engine sowie echte Seekarten und physikalische Daten. Ehemalige Kapitäne prüfen die Umsetzung der Abläufe.

Der Simulator kann dadurch auch für Schulungszwecke interessant sein. Im Spielbereich werden die beruflichen Vorgänge zugleich so aufbereitet, dass sie ohne reale Ausrüstung und ohne berufliche Vorkenntnisse ausprobiert werden können.

Publisher als Partner kleiner Teams

Binary Impact arbeitet mit 13 Beschäftigten und verteilt die Entwicklung laut heise online auf kleine Teams, die meist an einzelnen Projekten arbeiten. Beim Spiel Forensics flossen Kenntnisse aus dem Umfeld des Landeskriminalamts ein. Die Finanzierung erfolgt über Aerosoft, öffentliche Förderungen und Eigenkapital.

Seaworks entwickelt mit seiner Krabbenfang-Simulation erstmals ein Projekt ohne industriellen Auftrag. Der frühere XboxDev-Beitrag zu Seaworks und Aerosoft stellte den Titel bereits als Simulation für Xbox Series X|S, PlayStation 5 und PC vor.

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