GitHub Universe 2016: Projects bringt Aufgabenboards ins Repository

GitHub hat am 14. September auf der GitHub Universe 2016 GitHub Projects für die Aufgabenplanung direkt im Repository vorgestellt. Das Werkzeug ergänzt die vorhandenen Issues und Pull Requests um ein Board mit Karten und selbst benennbaren Spalten. Damit lässt sich der Arbeitsstand eines Projekts neben dem Quellcode darstellen.

Karten aus Issues, Pull Requests und Notizen

Die erste Version erhält einen eigenen Projects-Reiter auf derselben Ebene wie Code, Issues und Pull Requests. Karten können auf ein Issue oder einen Pull Request zeigen, aber auch eine freie Notiz enthalten. Solche Notizen halten beispielsweise frühe Ideen fest, ohne dafür sofort einen Eintrag in der Fehler- und Aufgabenliste anzulegen.

Spalten lassen sich benennen und umsortieren. Innerhalb einer Spalte können Karten per Drag-and-drop priorisiert werden; das Verschieben zwischen Spalten bildet den Fortschritt ab. Welche Zustände eine Spalte bezeichnet, bestimmt das Team selbst. Die Ankündigung beschreibt damit einen anpassbaren Ablauf statt einer fest vorgeschriebenen Projektmethode.

Planung näher an der Codeänderung

GitHub hatte bereits im Mai mehrere Zuständige für Issues und Pull Requests eingeführt. Projects ergänzt nun die visuelle Organisation dieser Vorgänge. Für ein Entwicklerteam lassen sich etwa ein Fehlerbericht und der zugehörige Änderungsvorschlag auf demselben Board verfolgen. Eine Karte allein sagt allerdings noch nichts darüber aus, ob ein Build oder Test erfolgreich war.

GitHub kündigt weitere Ergänzungen an, nennt für die erste Ausgabe jedoch ausdrücklich die Repository-Ansicht, konfigurierbare Spalten und Karten aus Issues, Pull Requests oder Notizen. Spätere Funktionen der Projektverwaltung gehören nicht zu diesem Startumfang.

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