Microsoft erwartete im August 2016 einen Absatzimpuls für PCs durch Windows 10 und neue Hardware zur IFA 2016. Diese Einschätzung des damaligen deutschen Windows-Leiters Markus Nitschke dokumentierte heise am 24. August mit Material der dpa. Sie ist eine Prognose des Unternehmens, kein Nachweis eines bereits eingetretenen Marktwachstums.
Microsoft hatte am 11. August einen rund 830 Quadratmeter großen Stand in Halle 13 angekündigt. Die Fläche sollte mehr als fünfmal so groß sein wie beim ersten eigenen IFA-Auftritt im Vorjahr. Als Besuchszeitraum nannte das Unternehmen den 2. bis 7. September 2016.
Xbox One S, Surface und Arbeitsgeräte am selben Stand
In den Themenbereichen plante Microsoft unter anderem Windows 10, Office 365 und Surface-Geräte zu zeigen. Der Freizeitbereich sollte Gaming und die neue Xbox One S behandeln. HP war als Partner des Arbeitsbereichs angekündigt. Der Messeauftritt verband damit Konsolenhardware mit PC- und Arbeitsplatzthemen, statt ausschließlich neue Rechner zu bewerben.
Im zweiten Quartal des Microsoft-Geschäftsjahres 2016 war das Windows-OEM-Geschäft noch rückläufig gewesen. Die Erwartung eines neuen Kaufimpulses und ein tatsächlich ausgewiesener Umsatz sind unterschiedliche Angaben. Auch die Verbreitung eines Betriebssystems lässt sich nicht unmittelbar in Verkäufe neuer Hardware umrechnen.
Archivhinweis: Der Beitrag dokumentiert die Erwartungen vor der IFA 2016. Die Messe und die genannten Besuchstermine sind vergangen. Das Titelbild ist eine von Microsoft bereitgestellte Standvisualisierung mit IFA-2015-Beschriftung. Es dient als Symbolbild für die Messepräsenz, nicht als Foto des Standes von 2016.

