Intel hat für die Gaming- und E-Sport-Hardware auf der gamescom 2016 einen Stand in Halle 9.1, B05 angekündigt. Der Intel-Beitrag vom 12. August nennt VR-Rennsimulatoren und Arbeitsplätze für Content-Produktion. Die Messe findet vom 17. bis 21. August in Köln statt. Die Angaben beschreiben das geplante Angebot, nicht einen bereits erfolgten Praxistest.
Zwei Vesaro-Rigs mit HTC Vive und Project CARS
Für den Demo-Bereich sind zwei Rennsimulatoren von Vesaro vorgesehen. Intel nennt HTC-Vive-Headsets, Surround-Audio und Project CARS. Als Rechenhardware führt das Unternehmen Core-i7-Prozessoren und GeForce-GTX-Titan-X-Grafikkarten von NVIDIA an. Diese Konfigurationen sollen das Zusammenspiel aus Simulation, Bildberechnung und VR-Ausgabe demonstrieren.
Daneben sollen unter anderem das Acer Predator 17 X und eine MIFcom Battlebox bereitstehen. Der Hersteller hebt Core-i7-Systeme und PCIe-SSDs hervor. Allgemeine Aussagen zur Leistungsfähigkeit ersetzen jedoch keine Messwerte: Bildrate, Latenz und Renderzeit hängen von der vollständigen Konfiguration und der jeweiligen Aufgabe ab.
Bloghütte als Arbeitsplatz für Videoproduktion
Die Intel Bloghütte soll Vloggern, Twitch-Streamern und YouTube-Produzenten Breitbandinternet und Rechner zur Verfügung stellen. Zusätzlich kündigt Intel zwei als Render Beasts bezeichnete PCs für die Verarbeitung von 2D- und 3D-Videoinhalten an. Damit richtet sich ein Teil der Messefläche an Teams, die Inhalte vor Ort erstellen und übertragen.
Der Unterschied zu einer reinen Spielstation liegt im Arbeitsablauf: Aufnahme, Verarbeitung und Veröffentlichung benötigen neben Rechenleistung auch passende Anschlüsse und einen stabilen Upload. Welche Qualität die angekündigten Arbeitsplätze im Messebetrieb tatsächlich erreichen, lässt sich aus der Ausstattungsliste allein nicht beurteilen.

