E-Sport: Intel setzt standardisierte Gaming-PCs als Goldstandard ein

Intel beschreibt in einem am 22. Juli 2016 veröffentlichten Beitrag, wie die Intel Extreme Masters standardisierte Gaming-PCs für faire Wettkämpfe einsetzen. Die IEM befand sich damals in ihrer elften Saison und nutzte die Hardware als festen Bestandteil des Turnierreglements.

Konstante Hardware für die Turniere

Die IEM-PCs erfüllten laut Intel einen einheitlichen technischen Standard. Zum Aufbau gehörten ein Solid-State-Laufwerk, ein Mainboard von Gigabyte, eine GeForce GTX 960 sowie ein Intel-Prozessor. Dadurch sollten alle Spieler unter vergleichbaren Bedingungen antreten. Für die persönliche Trainingsumgebung der Profis galt derselbe Grundsatz, damit die Vorbereitung nicht auf einer deutlich langsameren Ausstattung stattfand.

Intel verwies auf einen Wechsel von klassischen Festplatten zu SSDs und auf den geplanten Umstieg von USB- auf Thunderbolt-Anschlüsse für Maus und Tastatur. Auch die Prozessorleistung spielte eine Rolle, weil komplexe Berechnungen und stabile Bildraten direkt in den Spielablauf eingreifen. Die Hardware wurde deshalb im Lauf einer Saison nicht beliebig ausgetauscht.

Gaming-PCs für Spielbetrieb und Übertragung

Die standardisierte Ausstattung diente nicht nur dem eigentlichen Wettkampf. Intel nannte zusätzlich Livestreaming und Game-DVR als Einsatzfelder. Auf den IEM-Systemen wurden Turniervideos verarbeitet, während aktuelle Core-Prozessoren die Bearbeitungszeit verkürzen sollten. Der Beitrag verwies außerdem auf mögliche Auswirkungen leistungsfähiger CPUs auf Spieleentwicklung, Übertragung und Virtual Reality.

Als die Intel Extreme Masters 2007 starteten, wurden Komponenten laut Intel während einer Saison mehrfach gewechselt. Der spätere feste Hardwarestandard sollte diese Unterschiede reduzieren. Die wirtschaftliche Seite des Wettbewerbsumfelds beschreibt auch der ältere Beitrag zur Beteiligung von MTG an Turtle Entertainment und der ESL.

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