Auf der Quo Vadis 2016 in Berlin diskutierten Teammanager und Forscher über professionelles E-Sport-Training. Golem berichtete am 19. April über Trainingszeiten, Spielanalysen und die Betreuung junger Spieler.
Alexander Müller von SK Gaming beschrieb für seine Athleten mindestens zehn Stunden Training und taktische Analyse an normalen Tagen. Das ist eine Aussage über sein Team, keine allgemeine Vorgabe für E-Sportler.
Kürzere Einheiten und Betreuung als Vorschläge
Christopher Grieben von der Deutschen Sporthochschule Köln plädierte für kürzere Einheiten mit Bewegung dazwischen. Wissenschaftlich fundierte Trainingspläne waren ein Wunsch der Diskussion, kein dort nachgewiesenes Behandlungsergebnis.
Lukas Egger von Dojo Madness verwies auf Spielupdates, die schnelles Umlernen verlangen. Sein Unternehmen wertete Partien aus. Zur Sprache kamen außerdem Mentalcoaches und Collegemannschaften als Anregung für einen schrittweisen Übergang zum Profialltag.
Parallel entstanden neue Wettbewerbsstrukturen: Twitch und Psyonix hatten im März die Rocket League Championship Series mit offenen Qualifikationen angekündigt. Die Konferenzdiskussion betraf dagegen die Organisation des Trainings, nicht die Regeln dieser Liga.
Archivhinweis: Der Beitrag beschreibt die Diskussion von 2016. Das Konferenzfoto zeigt die damalige Veranstaltung, nicht die E-Sport-Gesprächsrunde.

