eSport-Studie 2019: Sporthochschule untersucht Training und Gesundheit

Die Deutsche Sporthochschule Köln hat am 18. Januar Ergebnisse der eSport-Studie 2019 veröffentlicht. Gemeinsam mit dem Gesundheitsförderungsinstitut der AOK Rheinland/Hamburg befragte das Team rund 1.200 Spieler unterschiedlicher Leistungsstufen zu Training und Gesundheit.

84 Prozent gaben an, auch klassischen Sport zu betreiben. Gleichzeitig spielten 54 Prozent mindestens 20 Stunden pro Woche. Nur rund ein Drittel absolvierte gezieltes Training zur Verbesserung der Spielleistung.

Selbstauskünfte ersetzen keine Diagnose

Die Zahlen beschreiben die Befragten, nicht sämtliche Gamer. Aus den Angaben lässt sich kein ursächlicher Gesundheitseffekt des Spielens ableiten. Ein begleitender Leistungstest erfasste unter anderem Reaktion, Wahrnehmung und körperliche Fitness als Grundlage für Trainingskonzepte.

Bereits 2016 hatte die Sporthochschule Belastungen in einem CS:GO-Team untersucht. Die damalige kleine Stichprobe behandelte eine andere Fragestellung als diese Befragung.

Trainingsbegleitung bei Borussia Mönchengladbach geplant

Torsten Kleinz berichtete am 17. Januar für heise online über einen Plan der Sporthochschule und der AOK, das eSport-Training von Borussia Mönchengladbach zu begleiten. Die Zusammenarbeit sollte Belastungen im Trainingsalltag erfassen und Grundlagen für Präventionsprogramme liefern. Das war eine geplante Untersuchung, kein Nachweis für die Wirksamkeit eines fertigen Trainingsprogramms.

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