GitLab 8 integriert Continuous Integration in die Codeverwaltung

GitLab veröffentlichte am 22. September 2015 Version 8.0. Die Version integrierte GitLab CI direkt in die Codeverwaltung, überarbeitete große Teile der Oberfläche und sollte laut GitLab bis zu 50 Prozent weniger Speicher benötigen.

.gitlab-ci.yml wird Voraussetzung für Builds

Mit GitLab 7.12 hatte das Projekt bereits eine .gitlab-ci.yml für Build-Konfigurationen eingeführt. GitLab 8.0 änderte das Verhalten: Für Projekte oder Zweige ohne diese Datei startete GitLab CI keine Builds mehr. Die Konfiguration legte damit fest, welche Schritte ein automatisierter Lauf ausführt und welche Ergebnisse an die Codeverwaltung zurückgegeben werden.

Migration bestehender CI-Installationen

Teams, die GitLab CI bereits auf einem getrennten Server betrieben, mussten ihre Daten und registrierten Runner in GitLab 8.0 überführen. GitLab stellte dafür eine Migrationsanleitung bereit. Die Umstellung konnte im laufenden Betrieb vorbereitet werden, verursachte laut Ankündigung bei der Migration aber eine Unterbrechung von GitLab CI.

CI rückt näher an die Projektverwaltung

Für Spieleentwicklungsteams bedeutete die Zusammenführung, dass Quellcode, Werkzeuge und Build-Konfigurationen näher an einem gemeinsamen Projektstand lagen. Automatisierte Prüfungen konnten dadurch direkt an Änderungen im Repository gekoppelt werden. Eine andere Form cloudbasierter Build-Automation beschreibt der ältere Beitrag zu Unity Cloud Build.

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