PlatinumGames: Mehrere Projekte verteilen das Entwicklungsrisiko

PlatinumGames setzte 2019 auf mehrere gleichzeitig entwickelte Spiele, statt das gesamte Studio auf eine Produktion zu konzentrieren. Atsushi Inaba erläuterte VGC im Interview vom 8. Mai die wirtschaftliche Logik des Projektportfolios.

Nach seiner Darstellung konnten ein oder zwei wirtschaftlich erfolgreiche Titel Verluste anderer Produktionen auffangen. Kritikerlob und Verkaufserfolg fielen dabei nicht zwangsläufig zusammen. Die Aussage beschreibt Inabas Erfahrungen im Studio, keinen allgemeinen Erfolgsnachweis für dieses Modell.

Mehrere Teams müssen gleichzeitig funktionieren

Inaba nannte auch den Koordinationsaufwand: Die einzelnen Teams müssten gleichzeitig zuverlässig arbeiten. Probleme bei einem Projekt könnten weitere Produktionen beeinträchtigen. Mehrere Spiele bedeuteten für ihn daher nicht automatisch weniger Druck.

Parallel verfolgte PlatinumGames eigene Marken und Selbstvertrieb. Das betrifft Rechte und Veröffentlichung; die hier beschriebene Portfoliostrategie betrifft dagegen die Verteilung der Entwicklungsarbeit. Die Aussagen stammen aus dem Mai 2019 und beschreiben nicht den heutigen Studiozustand.

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