PlatinumGames: Eigene Marken sollen mehr Kontrolle ermöglichen

PlatinumGames arbeitete im Mai 2019 an zwei unangekündigten studioeigenen Marken. Atsushi Inaba erläuterte VGC die Pläne für eigene Marken und Selbstvertrieb. Der Originalbericht zum Gespräch in Osaka erschien am 2. Mai.

Inaba wollte Entscheidungen über weitere Spiele und Fortsetzungen stärker selbst treffen. Bei fremden Marken seien dafür Verhandlungen mit den Rechteinhabern nötig. Für Bayonetta habe die Vorbereitung weiterer Teile viel Zeit und Abstimmung erfordert.

Publisher-Partnerschaften bleiben möglich

Eigene Veröffentlichungen sollten Kooperationen nicht grundsätzlich ersetzen. Inaba nannte weiterhin mögliche gemeinsame Produktionen und Co-Publishing. Namen, Plattformen oder Veröffentlichungstermine der beiden eigenen Marken wurden nicht genannt.

Parallel beschrieb Inaba ein unangekündigtes Projekt als spielerisch ungewöhnlich. Welche Mechanik dahinterstand, blieb offen; die behauptete Neuartigkeit war seine Einschätzung, kein gezeigter technischer Nachweis.

Bereits Ende 2017 hatte PlatinumGames eigene Spiele im Selbstvertrieb geprüft. Die Aussagen von 2019 konkretisierten das Ziel studioeigener Rechte, bestätigten aber keinen Verkaufsstart.

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