Im Gespräch zu den Quartalszahlen des ersten Quartals 2019 sprach Activision Blizzard über die Ausrichtung des Konzerns. Neben neuen Premium-Veröffentlichungen sollen E-Sport, Mobile-Spiele und Free-to-Play-Modelle während des Übergangsjahres eine größere Rolle spielen.
Bestehende Marken als Basis
Das Management verwies auf die internationale Reichweite der bestehenden Spiele und auf die Möglichkeiten, Inhalte über mehrere Geschäftsmodelle anzubieten. Mobile-Angebote erreichen dabei andere Spielzeiten und Zielgruppen als die klassischen PC- und Konsolenversionen. Free-to-Play-Modelle sollen den Einstieg erleichtern und über laufende Inhalte Umsatz erzielen.
Für den E-Sport sieht Activision Blizzard weiterhin Potenzial bei Übertragungen, Ligen und der Vermarktung von Marken. Die früher berichtete Entwicklung bei E-Sport-Zuschauerzahlen gehört zu dem Marktumfeld, in dem der Konzern seine Angebote positioniert.
Neuausrichtung im Jahr 2019
Der Konzern plante für 2019 einen vorsichtigeren Veröffentlichungsrhythmus als im Rekordjahr zuvor. Gleichzeitig sollte die Nutzung bestehender Inhalte über saisonale Updates und neue Plattformen stabilisiert werden. Die Aussagen stammen aus dem Investorengespräch zu den Quartalszahlen und ergänzen die reinen Finanzkennzahlen um die operative Perspektive.

