Telerik hat Fiddler 4.5 am 30. März 2015 veröffentlicht. Der offizielle Release-Beitrag beschreibt die Ausgabe als umfangreiche Aktualisierung des Web-Debugging-Werkzeugs für Windows.
Fiddler zeichnet HTTP- und HTTPS-Verbindungen auf und hilft bei der Analyse von Anwendungen und Diensten. Für Entwicklerteams, die Weboberflächen, Onlinefunktionen oder Backend-Dienste für Spiele testen, ist das Werkzeug ebenso interessant wie andere Entwicklerwerkzeuge aus dem damaligen Bestand.
Filter und WebSockets
Fiddler 4.5 ergänzt direkte Filter in der Liste der aufgezeichneten Sitzungen. Einträge lassen sich dadurch anhand ihrer Merkmale ausblenden, ohne jedes Mal neue Filterregeln zusammenzustellen. Für WebSockets gibt es einen eigenen Reiter, der fragmentierte Nachrichten zusammensetzt und ihren Inhalt mit den vorhandenen Inspectors untersucht.
Mehr Werkzeuge für Analyse und Build-Prozesse
Eine AutoSave-Funktion kann SAZ-Archive regelmäßig speichern und die Sitzungsliste leeren. Der TextWizard unterstützt zusätzliche Formate wie Base64URL und C#-Bytearrays. Fiddler 4.5 kann außerdem BSON-Antworten anzeigen, TLS-Versionen leichter konfigurieren und die Historie des Composers für wiederholte Anfragen nutzen.
Für die Bildanalyse kommen der Image Quality Explorer und PNGDistill hinzu. Letzteres lässt sich auch in Build- und Deploy-Skripte integrieren, um PNG-Dateien automatisiert zu optimieren. Die Version verbessert zudem die Performance, die Darstellung auf hochauflösenden Bildschirmen, den Import von Mitschnitten und die Unterstützung der damaligen Windows-10-Vorschau.
Fiddler 4.5 war als kostenlose Windows-Anwendung verfügbar. Die aktuelle Produktseite von Fiddler führt die späteren Varianten des Werkzeugs getrennt nach Einsatzgebiet auf.
