Unity veröffentlichte am 3. Juli 2013 einen Erfahrungsbericht über BetaDwarf. Steffen Kabbelgaard beschreibt darin, wie er und Kenneth während ihres Masterstudiums an der Aalborg University ein eigenes Indie-Studio gründeten. Das Team arbeitete zu diesem Zeitpunkt an seinem ersten Spiel Forced.
Die beiden Gründer starteten laut Bericht ohne Geld und ohne Branchenerfahrung. Ihr Ziel war ein Team von ungefähr zehn Personen, das größere und ambitionierte Spiele entwickeln sollte. Kabbelgaard übernahm den Bereich Design und Geschäftsentwicklung, während sich Kenneth auf die Programmierung konzentrierte.
Ein Team aus dem Hochschulumfeld
Für die Suche nach weiteren Mitarbeitenden nutzten die Gründer ihr Umfeld an der Universität. Sie luden besonders engagierte Studierende zu einem Treffen ein und stellten ihnen die gemeinsame Spielidee vor. Eine Bezahlung war zunächst nicht möglich. Nach dem Treffen bestand das Team bereits aus neun Personen.
Kabbelgaard beschreibt außerdem eine frühe Version der Spieldokumentation. Die sogenannte Game Bible veränderte sich während der Arbeit laufend, half dem Team aber dabei, die geplante Struktur und die benötigten Rollen festzuhalten. Die Entwicklung wurde parallel zum Studium und zur Tätigkeit als Tutor vorangetrieben.
Forced und die ersten Schritte als Studio
Zum Zeitpunkt des Beitrags hatte BetaDwarf bereits eine erfolgreiche Kickstarter-Kampagne abgeschlossen und arbeitete am Abschluss von Forced. Unity veröffentlichte den Bericht im Umfeld der Unite Nordic 2013 und verwies zusätzlich auf ein Videointerview mit Kabbelgaard. Die damalige Unity-Community dokumentierte damit neben technischen Themen wie der Unity-Entwicklung auch die organisatorischen Anfänge eines jungen Spiele-Studios.
