Imagine Cup 2013: KIT-Team holt dritten Platz mit Windows-Phone-Spiel

Beim deutschen Finale des Microsoft Imagine Cup 2013 in Berlin haben zwei Teams des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) den dritten Platz erreicht. Das KIT berichtete über die Platzierungen in den Kategorien Innovation und Games: Crisis Control trat mit einer Software für die Einsatzplanung an, Unplugged mit einem Mehrspieler-Echtzeitstrategiespiel für Windows Phone 8.

Die KIT-Teams Crisis Control und Unplugged beim Imagine Cup 2013 - Bild: Karlsruher Institut für Technologie
Die beiden KIT-Teams Crisis Control und Unplugged beim Imagine Cup 2013 – Bild: Karlsruher Institut für Technologie

Unplugged setzt auf Bewegung und Mehrspielerpartien

Das Team Unplugged entwickelte ein Echtzeitstrategiespiel, das im Freien gespielt wird und menschliche Interaktion mit digitalen Spielregeln verbindet. Die Studierenden kombinierten Mechaniken aus Geländespielen mit den Funktionen von Windows 8 und Windows Phone 8. Damit entstand ein Konzept, bei dem nicht nur die Anzeige auf dem Smartphone, sondern auch der tatsächliche Aufenthaltsort und die Bewegung der Mitspielenden zum Spielablauf gehören.

Unplugged war eines von vier KIT-Projekten, die sich in den Qualifikationsrunden gegen mehrere hundert Teams durchsetzten. Neben den Kategorien Games und Innovation gab es beim deutschen Finale auch Wettbewerbe in World Citizenship und für Windows Phone. Die Teilnahme entstand im Praktikum „Praxis der Softwareentwicklung“, in dem die Studierenden eigene Softwareprojekte in kleinen Gruppen umsetzten.

Crisis Control digitalisiert die Einsatzkoordination

Crisis Control richtete sich an Rettungskräfte bei Großschadenslagen. Das Projekt sollte die Koordination vieler Beteiligter und die Darstellung des Einsatzgeschehens digital unterstützen. Als technische Basis nannten die Entwickler Windows 8 für mobile Geräte wie Telefone und Tablets. Das Team erhielt in der Kategorie Innovation ebenfalls den dritten Platz.

Xbox 360 und Kinect als Preis

Als Prämie bekamen beide Teams eine Xbox 360 mit Kinect-Steuerung, Zusatzsensoren für optische und akustische Signalverarbeitung sowie eine Maus. Der Sensor passte damit zum Schwerpunkt des Wettbewerbs, bei dem Softwareprojekte mit neuen Formen der Interaktion und praktischen Anwendungsszenarien gefragt waren. Weitere technische Hintergründe zur Kinect-Forschung von Microsoft liegen aus demselben Zeitraum vor.

Für Crisis Control kam zusätzlich ein Workshop bei Intel in München hinzu. Die vier Mitglieder konnten dort an einem Präsentationstraining teilnehmen und mit der Geschäftsführung von Intel Deutschland über ihre Idee sprechen. Der Imagine Cup bot den KIT-Studierenden damit neben der Platzierung im Wettbewerb auch Kontakte zu Unternehmen und einen konkreten Rahmen für die Weiterentwicklung ihrer Projekte.

Weitere News

Weitere News

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein