Futuremark hat am 14. Juli 2016 mit 3DMark Time Spy einen neuen DirectX-12-Benchmark veröffentlicht. Der Test ist für Windows 10 verfügbar und misst die Leistung moderner Grafikkarten unter der Low-Level-Grafikschnittstelle von Microsoft.
Time Spy nutzt eine eigens für DirectX 12 entwickelte Engine. Zu den unterstützten Funktionen gehören Async Compute, Explicit Multi-Adapter und Multithreading. Futuremark arbeitete bei der Entwicklung mit AMD, Intel, Microsoft, NVIDIA und weiteren Mitgliedern des Benchmark Development Program zusammen.
Der offizielle Time-Spy-Trailer zeigt die Benchmark-Szene. Die kostenlose Basic-Edition von 3DMark und die Steam-Demo erhalten den Test als Update. Die Advanced Edition schaltet zusätzliche Einstellungen und den Stresstest frei.
DirectX 12 mit Async Compute und Multi-Adapter
Time Spy soll die DirectX-12-Leistung aktueller Grafikkarten mit niedrigerem Prozessor-Overhead vergleichbar machen. Die Tests rendern eine umfangreiche Echtzeitszene und nutzen dabei parallele Compute-, Grafik- und Kopierbefehle. Details zu den verfügbaren Editionen und Systemanforderungen führt die offizielle Time-Spy-Produktseite auf.
Kostenloses Update für die Basic-Edition
Für die Basic-Edition ist der Benchmark kostenlos. Besitzer der Advanced Edition können unter anderem eigene Einstellungen verwenden und den Stresstest ausführen. Der neue Test ergänzt den früheren 3DMark-API-Overhead-Test aus dem Jahr 2015, der DirectX 12, DirectX 11 und Mantle anhand der möglichen Draw Calls verglich.
