Der 14. Sportbericht der Bundesregierung beschreibt E-Sport 2019 als wachsenden Bereich neben dem traditionellen Sport. Der offizielle Bericht des Deutschen Bundestags nennt professionelles Spielen ebenso wie Amateur-, Schul- und Universitätsligen.
Im Abschnitt zum E-Sport erkennt die Bundesregierung an, dass Computerspiele im Alltag vieler Menschen eine große Rolle spielen und digitale Wettkämpfe zunehmend organisiert werden. Der Bericht behandelt damit nicht nur einzelne Turniere, sondern die Entwicklung einer eigenen Branche rund um Teams, Spieler, Verbände und Unternehmen.
Als politisches Ziel nennt der Bericht, die Entwicklung des E-Sports zu begleiten und gemeinsam mit Spielern, Teams, Verbänden und Unternehmen Rahmenbedingungen für die weitere Entwicklung in Deutschland zu schaffen. Eine konkrete Frist oder ein einzelnes Förderprogramm wird an dieser Stelle nicht genannt.
Bericht beschreibt den Status, nicht die Anerkennung
Der Text setzt E-Sport in Beziehung zur traditionellen Sportwelt, erklärt ihn aber nicht zu einer anerkannten Sportart. Ebenso benennt der Abschnitt keine neue Zuständigkeit innerhalb der Bundesregierung. Der 14. Sportbericht dokumentiert damit den politischen Stand vom Frühjahr 2019 und die damals formulierte Absicht, die weitere Entwicklung zu beobachten.
Die Passage steht im Kapitel zu sportpolitischen Schwerpunkten. Der Bericht wurde dem Deutschen Bundestag mit Schreiben des Bundesministeriums des Innern vom 3. April 2019 zugeleitet. Die vollständige Vorlage umfasst 176 Seiten; der Abschnitt zum E-Sport befindet sich auf Seite 162.

