Zynga hat am 6. Mai 2015 seine Ergebnisse für das erste Quartal und ein neues Sparprogramm veröffentlicht. Der Publisher will 364 Stellen abbauen, was rund 18 Prozent der Belegschaft entspricht. Die Maßnahmen betreffen Studios, zentrale Dienste und externe Leistungen.
Kostensenkung soll neue Spiele finanzieren
Zynga erwartet daraus und aus weiteren Kürzungen jährliche Einsparungen von rund 100 Millionen US-Dollar. Davon sollen etwa 45 Millionen US-Dollar auf den Personalabbau entfallen. Die Reduzierung der zentralen Ausgaben soll weitere 55 Millionen US-Dollar beisteuern. Zynga rechnet im zweiten Quartal mit einmaligen Restrukturierungskosten von 18 bis 22 Millionen US-Dollar.
Der Plan stand im Zusammenhang mit einer stärkeren Konzentration auf mobile Spiele. Am 5. Mai startete Empires & Allies weltweit für iOS und Android. Zynga wollte 2015 sechs bis acht neue Spiele veröffentlichen und die Entwicklung auf fünf Kategorien konzentrieren, darunter Action-Strategie, Casino, Casual und Racing.
Die Nachricht folgte wenige Wochen auf den Wechsel an der Unternehmensspitze. Zynga setzte dabei erneut auf Gründer Mark Pincus als CEO.
