YouTube unterstützt den Upload von 360-Grad-Videos. YouTube kündigte die Funktion am 13. März 2015 im eigenen Blog an. Zuschauer können sich innerhalb des Bildes umsehen, statt an eine feste Kameraperspektive gebunden zu sein.
Zum Start funktioniert die Wiedergabe in der YouTube-App für Android. Wer ein Video im Chrome-Browser öffnet, kann den Blickwinkel mit der Maus verschieben. Für Smartphones und Tablets dient die Bewegung des Geräts zur Auswahl der Perspektive.
Rundumblick für Videoproduktion und interaktive Medien
Das Format erweitert klassische Videoproduktion um eine frei wählbare Sichtachse. Der Blog nennt Konzerte, Fallschirmsprünge und Szenarien, in denen die Handlung abhängig vom Blickwinkel erlebt wird. Für VR-nahe Inhalte und interaktive Präsentationen entsteht damit ein zusätzlicher Veröffentlichungsweg.
Die Entwicklung fällt in eine Phase, in der auch Spieleentwickler neue VR-Hardware erprobten. Ein überarbeiteter Project-Morpheus-Prototyp wurde wenige Tage zuvor auf der GDC 2015 vorgestellt. YouTube konzentrierte sich zunächst auf die Videoplattform, nutzte aber dieselbe technische Grundlage für frei wählbare Perspektiven.
Unterstützung für weitere Geräte angekündigt
YouTube stellte zum Start weitere Geräte in Aussicht, nannte dafür aber noch keinen konkreten Termin. Die Funktion blieb damit zunächst auf Android sowie die Browserwiedergabe in Chrome beschränkt.
