Start Entwicklung Xbox Series X|S: USB-3.1, Velocity-optimierte Titel und die Seagate-Expansion-Card im Überblick

Xbox Series X|S: USB-3.1, Velocity-optimierte Titel und die Seagate-Expansion-Card im Überblick

0
Xbox Series X|S: USB-3.1, Velocity-optimierte Titel und die Seagate-Expansion-Card im Überblick
Xbox Series X Speicheroptionen

Wie die Speicheroptionen von Xbox Series X und Xbox Series S funktionieren, hat Microsoft in einem am 24. September 2020 von Xbox Wire veröffentlichten Primer erklärt. Drei Wege stehen zur Auswahl, um Spiele unterzubringen: der interne SSD-Speicher, eine maßgefertigte Seagate Storage Expansion Card und bestehende USB-3.1-Laufwerke. Die spannende Frage ist, welche dieser Optionen die Xbox Velocity Architecture vollständig bedient. Wer es genau wissen will, findet dazu auch unseren Test der WD_Black C50 Erweiterungskarte.

Was die Seagate-Karte mit dem internen Speicher gemeinsam hat

Die Xbox Velocity Architecture schafft laut Xbox Wire 2,4 GB/s rohen I/O-Durchsatz. Das ist mehr als das 40-fache dessen, was die Xbox One leistet. Erst diese Geschwindigkeit macht es möglich, dass optimierte Titel für Xbox Series X|S ohne die klassischen Ladezeiten auskommen. Damit die Bandbreite auch über die Konsole hinaus zur Verfügung steht, hat Microsoft zusammen mit Seagate eine maßgefertigte Storage Expansion Card mit 1 TB Kapazität gebaut. Sie soll die Leistung des internen SSD-Speichers nachbilden und sitzt in einem dedizierten Steckplatz an der Rückseite der Konsole.

Jason Ronald wird im Beitrag damit zitiert, dass sich direkt von der Storage Expansion Card spielen lasse, und zwar mit exakt derselben Erfahrung und Leistung, als liefe das Spiel vom internen SSD-Speicher. Erschienen ist die Karte am 10. November 2020 gemeinsam mit beiden Konsolen, der Preis lag bei 219,99 US-Dollar. Sie arbeitet mit Xbox Series X und Xbox Series S, taugt für abwärtskompatible Titel ebenso wie für die Spiele, die für die neue Generation optimiert wurden.

Wo USB-3.1-Laufwerke an ihre Grenze stoßen

Externe USB-3.1-Festplatten und -SSDs aus der Xbox-One-Zeit bleiben nutzbar und lassen sich per Plug-and-play an Xbox Series X|S anschließen. Jeder Xbox-Titel lässt sich darauf ablegen, und nach Angaben von Xbox Wire können Spiele zwischen lokalem und externem Speicher verschoben oder kopiert werden, so wie man es von einer externen Festplatte kennt. Bei den optimierten Spielen für Xbox Series X|S endet diese Freiheit allerdings: Sie starten nicht von einem USB-3.1-Laufwerk, dessen Bandbreite reicht für die Anforderungen der Velocity Architecture schlicht nicht aus.

Daraus ergibt sich eine klare Rollenverteilung. Abwärtskompatible Titel von Xbox One, Xbox 360 und der ersten Xbox laufen direkt vom USB-3.1-Speicher. Optimierte Spiele der neuen Generation brauchen dagegen den internen SSD-Speicher oder die Seagate-Expansion-Card, sonst starten sie nicht. So bleibt für die USB-Laufwerke vor allem die Rolle des günstigen Archivs für eine wachsende Bibliothek, während die Expansion-Card die volle Leistung des internen Speichers über die Werkskapazität hinaus fortführt.

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein