Digital Foundry hat am 30. Dezember 2019 mutmaßliche AMD-Testdaten zu Xbox Series X und PS5 analysiert. Richard Leadbetter hält die Herkunft für plausibel, betont aber fehlenden Kontext. Eine offizielle Spezifikationsfreigabe ist der Bericht nicht.
Der Autor ordnet Oberon der PS5 zu: 36 Compute Units bei 2 GHz ergäben rund 9,2 Teraflops. Für den mutmaßlichen Xbox-Chip Arden nennt er 56 aktive Compute Units. Rund 1,7 GHz und damit etwa 12 Teraflops sind jedoch Annahmen, keine ausgelesenen Taktwerte. Die Videoanalyse erläutert diese Unsicherheiten.
Fehlende Tests belegen keinen Funktionsverzicht
Aus fehlenden Raytracing-Angaben für Oberon lässt sich laut Leadbetter kein Verzicht ableiten. Mark Cerny hatte Hardware-Raytracing für die PS5 bereits im Oktober bestätigt.
Microsoft hatte die Xbox Series X im Dezember 2019 offiziell vorgestellt. Die hier genannten GPU-Werte dokumentieren damalige Vorabannahmen, nicht die endgültigen Produktspezifikationen.

