Digital Foundry hat am 5. Juli 2017 erste Xbox-One-X-Benchmarks veröffentlicht. Die Auswertung basiert auf GPU-Messungen aus Microsofts Performance-Tool PIX und vergleicht verschiedene Ausgangsauflösungen mit einer einfachen Portierung auf die neue Konsole.
Der zugehörige Digital-Foundry-Bericht im Video zeigt, wie sich 900p- und 1080p-Titel bei einer Ausgabe in 4K verhalten. Die Ergebnisse stammen aus einer technischen Präsentation für Entwickler und sind keine Messung fertiger Verkaufsversionen.
GPU-Leistung und Auflösung
Die Messreihen zeigen, dass die zusätzliche GPU-Leistung der Xbox One X eine deutlich höhere Auflösung ermöglicht. Bei 1080p-Ausgangsmaterial fiel die Skalierung in den gezeigten Szenarien günstig aus. Bei 900p-Titeln blieb der Abstand ebenfalls begrenzt, während niedrigere Ausgangsauflösungen stärker von den verfügbaren Ressourcen abhängig waren.
Grenzen der frühen Messungen
Die Tests bildeten eine einfache Portierung ab und nutzten noch keine vollständige Optimierung für Xbox One X. Speicherbandbreite, Geometrie, Pixelverarbeitung und CPU-Auslastung können deshalb je nach Engine zum limitierenden Faktor werden. Die Ergebnisse sind als technische Orientierung für Entwickler zu verstehen, nicht als verbindliche Aussage zu jedem späteren Spiel.
Abwärtskompatibilität und Entwicklerarbeit
Ein weiterer Abschnitt befasste sich mit der Abwärtskompatibilität. Neu kompilierte Titel können zusätzliche Leistung abrufen, während ältere Spiele von der konkreten Umsetzung der Kompatibilitätsschicht abhängen. Microsoft hatte die technischen Grundlagen der Konsole bereits in einem früheren Beitrag zu Project Scorpio erläutert.
Die Xbox One X sollte am 7. November 2017 erscheinen. Ein offizielles Produktbild und weitere technische Angaben finden sich auf der Xbox-Produktseite.
