Microsoft hat den Rollout des Xbox-One-Updates 1910 am 10. September 2019 um 14:00 Uhr PST auf den Preview Beta Ring ausgeweitet. Der offizielle Xbox-Wire-Beitrag nennt für den Build 19H1_RELEASE_XBOX_DEV_1910\18363.7152.190908-1922 eine Pflichtinstallation um 3:00 Uhr PST am 11. September. Damit erhielt der Beta Ring denselben Build, den Microsoft einen Tag zuvor bereits im Alpha Ring verteilt hatte.
Für die Teilnehmer im Beta Ring war es das zweite 1910-Update binnen drei Tagen. Am 9. September hatten Beta und Delta Ring erstmals den 1910-Systemstand erhalten, allerdings noch in der vorausgehenden Build-Nummer 190903-1945.
Abstürze in Spielen und Medien-Apps behoben
Wichtigste Korrektur ist ein Fehler, durch den die Konsole beim Spielen und in Medien-Apps wie Netflix unerwartet herunterfuhr. Microsoft bat Nutzer, die das Verhalten nach dem Update erneut beobachteten, direkt nach dem Neustart einen Fehlerbericht von der Konsole aus einzureichen. Zusätzlich enthält der Build verschiedene Korrekturen, mit denen lokale Sprachen auf der Konsole korrekt angezeigt werden sollen.
Bekannte Probleme bei Mixer, Dolby Atmos und Gamertags
Zu den bekannten Einschränkungen zählt das Verhalten im Mixer-Tab: Wer dort einen Stream auswählt, landet in der separaten Mixer-App, weil Microsoft die Verbesserungen der Stream-Ansicht noch untersucht. Bei aktiviertem Dolby Atmos und einer Anzeige mit 120 Hz sowie 36 Bits pro Pixel fällt der Atmos-Ton in manchen Situationen aus; als Workaround nennt Microsoft das Deaktivieren von 120 Hz oder eine Video-Fidelity-Einstellung von 30 Bits pro Pixel (10-bit) oder darunter. Dazu kam ein Fehler in der Dolby-Access-App, der die Einrichtung von Dolby Atmos blockierte und Atmos-Kopfhörer nicht erkannte.
Weitere gemeldete Punkte betreffen die Oberfläche: Die Freundesliste in der Guide aktualisiert den Status teils nicht, Gamertag-Änderungen über die neuen Funktionen auf der Konsole werden noch nicht gespiegelt, und einzelne Titel fehlen zeitweise im Bereich Ready to Install. Microsoft ergänzte hier zusätzliche Protokollierung und forderte Betroffene auf, die fehlenden Spiele in der Fehlerbeschreibung anzugeben. Dazu kam ein Fehler, bei dem nach dem Einschalten gelegentlich die falsche Profilfarbe erschien.

