Xbox-Handheld: Bericht nennt Pause für Microsofts eigenes Gerät

Microsoft stellt sein eigenes Xbox-Handheld vorerst zurück und konzentriert mehr Ressourcen auf Windows 11 für Geräte von Partnerherstellern. Das berichtet Jez Corden bei Windows Central anhand eigener Quellen. Die am 30. Mai 2025 aktualisierte Recherche unterscheidet das interne Microsoft-Projekt ausdrücklich vom Asus-Partnergerät mit dem Codenamen Kennan.

Kennan soll dem Bericht zufolge weiterhin 2025 erscheinen. Seine Hardware sei weitgehend fertig; Xbox- und Windows-Teams arbeiteten verstärkt an der Software. Microsoft wolle langfristig weiterhin ein eigenes Handheld entwickeln. Corden beschreibt die Änderung als Verschiebung von Prioritäten und Ressourcen, nicht als endgültiges Ende dieser Pläne. Entlassungen seien damit nicht verbunden.

Der zunächst genannte Codename Pembrooke ist laut einer Korrektur des Originalberichts möglicherweise falsch. Er wird deshalb nicht als bestätigte Projektbezeichnung übernommen. Eine offizielle Ankündigung des internen Geräts liegt dem Bericht nicht zugrunde. Zum Asus-Projekt waren zuvor Fotos aus Zertifizierungsunterlagen aufgetaucht. Parallel hatte Valve SteamOS für weitere Handhelds geöffnet. Corden sieht den Wettbewerb mit SteamOS als möglichen Grund für Microsofts stärkeren Softwarefokus.

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