Start Games Xbox erweitert Barrierefreiheit: Tasten-Remapping auf rund 90 Keyboard-Keys und neuer Store-Bereich

Xbox erweitert Barrierefreiheit: Tasten-Remapping auf rund 90 Keyboard-Keys und neuer Store-Bereich

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Xbox erweitert Barrierefreiheit: Tasten-Remapping auf rund 90 Keyboard-Keys und neuer Store-Bereich
Xbox erweitert Barrierefreiheit: Tasten-Remapping auf rund 90 Keyboard-Keys und neuer Store-Bereich - Bild: offizielle Quelle

Microsoft hat für Xbox eine ganze Reihe neuer Funktionen für die Barrierefreiheit vorgestellt, die vor allem adaptive Hardware betreffen. Wie der Konzern am 17. Oktober 2023 angekündigt hat, lassen sich Controllertasten künftig auf knapp 90 Tastaturtasten umlegen. Profitieren sollen davon vor allem Spieler, die mit dem Adaptive Controller oder dem Elite Wireless Controller Series 2 unterwegs sind und damit auch Spiele steuern wollen, die eigentlich für Tastatur und Maus gedacht waren. Mehr zu Microsofts Hardware-Auftritten zeigte zuletzt die Messepräsenz von Xbox auf der Gamescom.

Fast 90 Tastatur-Keys umbelegbar, Pairing ohne Griff zur Konsole

Das erweiterte Remapping zielt auf Menschen mit eingeschränkter Mobilität, für die eine normale Tastatur schlicht keine Option ist. Wenn sich die Belegung der adaptiven Controller auf rund 90 Keyboard-Keys ausdehnen lässt, fallen viele Spiele weg, die bisher ohne native Controllerunterstützung kamen. Eingestellt wird das Mapping wie gewohnt über die bestehende Konfigurationsumgebung der Geräte, zusätzlich zu den Profilen, die es ohnehin schon gibt.

Gleichzeitig macht Microsoft das Koppeln drahtloser Controller einfacher. Wer einen Controller verbinden will, muss dafür nicht mehr direkt an die Konsole. Der Kopplungsmodus startet jetzt auch über die Xbox-Mediafernbedienung, per Sprachbefehl oder über einen Controller, der bereits verbunden ist. Für alle, die nicht ohne Weiteres selbst an die Konsole herankommen, fällt damit ein bislang nötiger Handgriff weg.

Eigener Store-Kanal und Werkzeuge auf dem PC

Im Store richtet Microsoft einen eigenen Kanal namens „Accessibility in Games“ ein. Dort landen Titel, die Entwickler mit entsprechenden Accessibility-Tags versehen haben, sortiert nach Kategorien wie Gameplay, Audio, Bild und Eingabe. Schon vor dem Kauf wird so sichtbar, welche Hilfsfunktionen ein Spiel mitbringt.

Auf dem PC bekommt die Game Bar einen eigenen Menüpunkt für Spiele-Accessibility, der die passenden Einstellungen an einer Stelle sammelt. Diese Erweiterung soll laut Microsoft am 19. Oktober kommen. Dazu erweitert das Unternehmen das Xbox-Ambassador-Programm um einen Accessibility-Explorer-Pfad und veröffentlicht einen Leitfaden mit zwölf Empfehlungen dafür, wie sich Gaming-Veranstaltungen barriereärmer planen lassen.

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