Xbox Cloud Gaming verlässt Beta-Status: 1440p-Streaming und Verfügbarkeit in neuen Game-Pass-Tiers

Am 1. Oktober 2025 hat Microsoft im Rahmen der Neuordnung des Xbox Game Pass bekannt gegeben, dass Xbox Cloud Gaming den Beta-Status verliert. Seit dem Start 2020 trug der Streaming-Dienst diese Kennzeichnung, nun fällt sie nach mehr als fünf Jahren Testbetrieb weg. Dustin Blackwell, Director of Gaming and Platform Communications bei Microsoft, bestätigte den Schritt in einem Briefing gegenüber The Verge mit der Aussage, der Konzern entferne offiziell das Beta-Kennzeichen von Xbox Cloud Gaming. Wie sich die Tarife des Xbox Game Pass dadurch verschieben, zeigt sich erst beim genaueren Blick.

1440p und mehr Bandbreite

Zum Ende des Beta-Status schraubt Microsoft an den technischen Werten. Xbox Cloud Gaming streamt jetzt mit bis zu 1440p, vorher lag die Obergrenze niedriger. Die höhere Auflösung gibt es allerdings nur für ausgewählte Spiele und ausgewählte Endgeräte. Dazu kommt eine höhere Datenrate. Laut den verfügbaren Angaben erreichen die Streams Spitzenwerte von rund 27 Mbit/s, also deutlich mehr als die bisherigen Durchschnittswerte im einstelligen bis mittleren zweistelligen Mbit/s-Bereich. Die beste Bildqualität und die kürzesten Wartezeiten bleiben dem Tarif Game Pass Ultimate vorbehalten.

Cloud Gaming jetzt in drei Tarifen

Gleichzeitig hat Microsoft den Game Pass in drei Stufen aufgeteilt: Essential, Premium und Ultimate. Cloud Gaming gibt es damit zum ersten Mal regulär auch unterhalb von Ultimate. Essential kostet 9,99 US-Dollar pro Monat und enthält eine rotierende Auswahl von mehr als 50 Titeln, dazu Cloud-Streaming und Online-Mehrspielermodus. Premium liegt bei 14,99 US-Dollar pro Monat, bietet über 200 Titel und unbegrenztes Cloud Gaming mit kürzeren Wartezeiten. Ultimate kletterte von 19,99 auf 29,99 US-Dollar pro Monat und kombiniert die höchste Streaming-Qualität mit 1440p, die kürzesten Wartezeiten sowie zusätzliche Inhalte. Bestandskunden wurden automatisch umgestellt: Core-Abonnenten landeten bei Essential, Standard-Abonnenten bei Premium, Ultimate-Abonnenten blieben in ihrem Tarif.

Weitere News

Weitere News

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein