Punkt Mitternacht des 22. November 2005 brachte Microsoft die Xbox 360 in Nordamerika in den Handel und sprach am 21. November 2005 von einem der größten Consumer-Launches der Firmengeschichte. Mehr als 4.500 Händler machten bei den sogenannten Midnight-Madness-Events mit, bei denen die Konsole ab 0:01 Uhr über die Ladentheke ging. Best Buy war offizieller Einzelhandelspartner der Launch-Veranstaltungen und legte am Morgen des 22. November um 9 Uhr noch einmal nach.
Zum Start gab es 18 Titel, unter anderem Perfect Dark Zero, Project Gotham Racing 3 und Kameo: Elements of Power. Microsoft verkaufte die Xbox 360 dabei nicht nur als reine Spielkonsole, sondern als Multimedia-Gerät, das mehr können sollte als Gaming. Passend dazu lagen bei den Händlern auch gleich die Peripheriegeräte bereit.
Zero Hour in der Mojave-Wueste als Auftakt
Noch vor dem regulären Verkaufsstart lud Microsoft in die kalifornische Mojave-Wueste zur exklusiven Veranstaltung Xbox 360: Zero Hour. Mehr als 3.500 Spielerinnen und Spieler kamen. Sie konnten ihre Konsolen und Spiele direkt über Best Buy kaufen, lange bevor die Geräte flächendeckend in den Filialen standen. Das Spektakel sollte die Aufmerksamkeit rund um den Launch bündeln.
Was die Verantwortlichen zum Start sagten
Robbie Bach, Präsident der Entertainment and Devices Division bei Microsoft, beschrieb die Konsole als Gerät, das integrierte digitale Spiel- und Unterhaltungserlebnisse liefere, die anderswo nicht zu erreichen seien. Der zuständige Spielebereich bei Best Buy nannte die Xbox 360 eine komplette Unterhaltungslösung und verwies auf die Resonanz in den Filialen. Mit dem Start in Nordamerika begann Microsoft den Generationswechsel deutlich vor der Konkurrenz und gab damit das Tempo für die kommende Konsolengeneration vor.