Wargaming hat am 15. Oktober 2019 Raytracing-Schatten in der eigenständigen Demo World of Tanks enCore RT vorgestellt. Die Umsetzung entstand mit Unterstützung von Intel und nutzt dessen Embree-Technik. Ein entsprechendes Update für das Spiel selbst war damals erst angekündigt.
Nach Wargamings Angaben genügte eine Grafikkarte mit DirectX-11-Unterstützung; spezielle Raytracing-Hardware war nicht erforderlich. Der offizielle Entwicklerbericht zeigt den Ansatz. Das ist keine Zusage gleichbleibender Bildraten: Das Unternehmen rechnete bei aktivierten Schatten mit Leistungseinbußen.
Zunächst Schatten intakter Panzer
Der erste Schritt betraf intakte Fahrzeuge, nicht sämtliche Objekte der Spielwelt. Intel unterstützte die Entwicklung mit Rendering-Kernels und Optimierungen. Wargaming verwies dabei auf das seit Update 1.4 parallelisierte Rendering der Core-Engine. Reflexionen und globale Beleuchtung waren damit nicht als fertige Funktionen bestätigt.
Embree tauchte auch als Build-Abhängigkeit in Googles offenem Resonance-Audio-SDK auf. Der Einsatz einer Raytracing-Bibliothek ist deshalb nicht auf eine einzelne Spiele-Engine beschränkt. Die Meldung dokumentiert den Demonstrationsstand von Oktober 2019, keine heutige Download- oder Kompatibilitätsempfehlung.

