WordPress REST API ermöglicht zentrale Konfiguration mehrerer Installationen

Ein am 13. Juli 2016 veröffentlichter Beitrag bei CSS-Tricks beschreibt eine zentrale Steuerung mehrerer WordPress-Installationen über die REST API. Im vorgestellten Aufbau dient eine Installation als Kontrollsystem, während weitere Instanzen Einstellungen über eine abgesicherte Schnittstelle beziehen. Die offizielle Dokumentation der WordPress REST API bildet die technische Grundlage für die Endpunkte.

Kontrollsystem und Client-Installationen

Der Autor verwaltet rund 1.000 Websites in 30 WordPress-Multisite-Installationen. Wiederkehrende Einstellungen werden nicht mehr manuell auf jeder Instanz vorgenommen. Stattdessen stellt die Kontrollinstallation die Daten über die REST API bereit. Ein eigenes Plugin ergänzt dafür Netzwerkeinstellungen, die WordPress standardmäßig nicht an diesem Endpunkt ausliefert.

Die Client-Installationen fragen die Konfiguration automatisiert ab und wenden sie in ihren gemeinsamen Funktions-Plugins an. Dadurch sinkt die Zahl der wiederholten Administrationsschritte. Die Verbindung wird im beschriebenen Aufbau über OAuth 1 abgesichert, damit die Einstellungen nicht öffentlich eingesehen werden können.

REST API als Werkzeug für Entwicklungsabläufe

Der Ansatz trennt die Datenquelle von den Plugins, die diese Daten verwenden. Ein Netzwerk-Plugin übernimmt die Verbindung zur Kontrollinstallation, während weitere Plugins die jeweiligen Funktionen bereitstellen. Für technische Teams ist dieses Muster vor allem dann interessant, wenn mehrere Umgebungen konsistent konfiguriert werden müssen.

Die WordPress REST API lässt sich damit nicht nur zum Abruf öffentlicher Beiträge einsetzen. Sie kann auch Verwaltungsabläufe zwischen vertrauenswürdigen Installationen verbinden, sofern Authentifizierung, Berechtigungen und Fehlerbehandlung sauber umgesetzt sind. Einen verwandten Blick auf Werkzeuge für Webentwicklung bietet der frühere Beitrag zu Fiddler und Web-Debugging mit WebSockets.

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