Michael Kofler dokumentierte am 23. März 2017 Fortschritte und Grenzen des Windows Subsystems for Linux in Build 15058. Sein Test verwendete den Slow Ring des Windows-Insider-Programms. WSL hatte damals noch Beta-Status; der Bericht ist kein eigener Test der Redaktion.
Die Umgebung startete mit Ubuntu 16.04.1 und rund 440 Paketen. Kofler konnte unter anderem SSH, Ping und die üblichen Linux-Suchwerkzeuge nutzen. Mehrere Bash-Fenster teilten sich einen Prozessraum. Frühe Darstellungs- und Tastaturprobleme waren nach seinen Beobachtungen behoben.
WSL beendet Hintergrundprozesse mit dem letzten Bash-Fenster
SSH- und LAMP-Dienste ließen sich einrichten, endeten aber beim Schließen des letzten Bash-Fensters. Kofler beschrieb außerdem fehlendes Cron, eingeschränkten Hardwarezugriff und ein nicht nutzbares systemctl. WSL verwendete in dieser Fassung keinen Linux-Kernel.
Die offiziellen Versionshinweise zu Build 15058 nennen die erste Freigabe am 14. März und die Verteilung im Slow Ring am 17. März. Das erklärt den Teststand: Es ging um eine Vorabfassung vor der allgemeinen Auslieferung, nicht um den bereits abgeschlossenen Start des Creators Update.
Microsoft hatte Bash on Ubuntu bereits 2016 als offizielle Beta vorgesehen. Der praktische Nutzen blieb die Verbindung von Windows-Arbeitsplätzen mit Linux-Kommandozeilenwerkzeugen. Für dauerhaft laufende Dienste war das im Test beschriebene Prozessmodell weiterhin eine wesentliche Einschränkung.
Archivhinweis: Die Angaben gelten für den Teststand vom März 2017, nicht für heutige WSL-Versionen. Das Microsoft-Diagramm erläutert die damalige WSL-Architektur und ist keine Aufnahme des Testrechners.

