WebGL: 3D-Grafik im Browser mit Canvas und JavaScript

Die Khronos Group beschreibt WebGL als standardisierte JavaScript-Schnittstelle für hardwarebeschleunigte 2D- und 3D-Grafik im Browser. Die API nutzt das HTML-Canvas-Element und erlaubt interaktive Anwendungen ohne zusätzliches Plug-in.

Canvas, Shader und Renderpipeline

WebGL-Anwendungen erstellen einen Rendering-Kontext auf einem Canvas und übergeben Geometrie, Texturen und Shader an die Grafikkarte. Vertex-Shader verarbeiten die Geometrie, Fragment-Shader berechnen die resultierenden Pixel. JavaScript steuert Ressourcen, Eingaben und die Render-Schleife.

Für 3D-Szenen kommen Matrizen für Position, Rotation und Projektion hinzu. Bibliotheken können diese Aufgaben kapseln, die zugrunde liegende Pipeline bleibt jedoch die Basis der Darstellung. Die offizielle WebGL-Spezifikation dokumentiert die verfügbaren Schnittstellen und Versionen.

WebGL im Verhältnis zu WebGPU

WebGL wird weiterhin von Browsern und vielen bestehenden Anwendungen unterstützt. Für neue Projekte prüfen Teams zusätzlich WebGPU, das modernere GPU-Funktionen und eine explizitere Ressourcenverwaltung bietet. Welche Schnittstelle sinnvoll ist, hängt von Browserabdeckung, Engine und dem vorhandenen Rendering-Code ab.

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