Wacom Cintiq Pro Engine: PC-Modul für 3D- und VR-Arbeitsplätze

Wacom hat am 27. Februar 2018 das PC-Modul Cintiq Pro Engine für Kreativarbeitsplätze angekündigt. Es wird auf der Rückseite des Cintiq Pro 24 eingesetzt und verbindet Stiftdisplay und Windows-Rechner. Der Hersteller richtet es auch an Teams für 3D, Animation und Virtual Reality.

Zwei Ausführungen mit derselben Quadro-Grafik

AusführungRAMPCIe-SSDBetriebssystemAnkündigungspreis
Core i5HQ16 GB256 GBWindows 10 Pro2.699 Euro
Xeon32 GB512 GBWindows 10 Pro for Workstations3.549 Euro
Historische Angaben aus Wacoms deutscher Mitteilung vom 27. Februar 2018 zum PC-Modul.

Beide Varianten verwenden eine NVIDIA Quadro P3200 mit sechs Gigabyte GDDR5. Arbeitsspeicher und SSD sind laut Wacom austauschbar. Der Modulpreis beschreibt nicht die Kosten eines vollständigen Arbeitsplatzes mit Display und Zubehör.

Die deutsche Herstellerankündigung sieht den Verkaufsstart ab Mai 2018 in ausgewählten europäischen Ländern, Japan und den USA vor. Die separate japanische Mitteilung nennt für ihren Markt bereits März. Diese regionalen Angaben sind nicht als einheitlicher weltweiter Starttermin zu verstehen.

Rechner und Zeichenfläche bleiben getrennte Komponenten

Wacom hatte die größeren Cintiq-Pro-Displays bereits im Juli 2017 angekündigt. Die Engine ergänzt diese Produktklasse um Rechenleistung. Das modulare Konzept ist für die Arbeitsplanung von Game-Art-Teams relevant, belegt allein aber weder kürzere Renderzeiten noch niedrigere Gesamtkosten. Dafür wären konkrete Programme und Vergleichsmessungen erforderlich.

Archivhinweis: Preise und geplante Verfügbarkeit stammen aus der Ankündigung von 2018. Sie sind keine aktuelle Kauf- oder Lieferauskunft.

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