Die weltweiten Auslieferungen von VR-Headsets sanken im zweiten Quartal 2018 um 33,7 Prozent. Das meldete IDC am 5. September in einer bei TelecomTV veröffentlichten Pressemitteilung. Gezählt wurden ausgelieferte Geräte, nicht aktive Nutzer.
Smartphone-Halter ohne eigenes Display fielen von einer Million auf 409.000 Einheiten. IDC führte frühere hohe Zahlen auf Beigaben zu Smartphones zurück.
Standalone-Geräte wachsen, kabelgebundene verlieren
Kabelgebundene Headsets verloren 37,3 Prozent. Eigenständige Geräte legten dagegen um 417,7 Prozent zu. Oculus Go und Xiaomi Mi VR erreichten zusammen 212.000 ausgelieferte Einheiten.
Rund 20 Prozent der Headsets waren für gewerbliche Anwendungen bestimmt, gegenüber 14 Prozent im Vorjahr. IDC sah unter anderem Schulungen als Einsatzfeld.
Für PlayStation VR, 2016 für die PS4 angekündigt, nannte IDC 93.000 Auslieferungen. Bei kabelgebundenen Systemen erreichte HTC ohne Vive Focus rund 111.000, Oculus rund 102.000.

