Visual Studio Code 1.18 bringt Multi-Root-Workspaces und bessere Git-Integration

Microsoft hat Visual Studio Code 1.18 veröffentlicht. Die als Oktober-Version 2017 bezeichnete Ausgabe aktiviert Multi-Root-Workspaces für alle Nutzer. Mehrere Ordner lassen sich damit in einem gemeinsamen Arbeitsbereich verwalten, ohne sie zu einem einzelnen Projektverzeichnis zusammenzufassen.

Der Datei-Explorer zeigt nun den Git-Status von Dateien mit Farben und Symbolen an. Änderungen können außerdem direkt im Editor geprüft, teilweise für einen Commit vorgemerkt oder zurückgesetzt werden. Für Teams mit getrennten Quelltext-, Build- und Werkzeugordnern verkürzt das den Wechsel zwischen Editor und Versionsverwaltung.

Neue Werkzeuge für JavaScript und TypeScript

Visual Studio Code 1.18 liefert TypeScript 2.6.1 aus und ergänzt automatische Importe für JavaScript und TypeScript. Eine neue Refaktorierung extrahiert lokale Variablen aus markierten Ausdrücken. Fehlende TypeScript-Typdefinitionen lassen sich über eine Quick Fix-Funktion als lokale Entwicklungsabhängigkeit installieren.

Zu den Änderungen am Arbeitsbereich gehören vertikal angeordnete Panels für Terminal, Ausgabe und Debug-Konsole. Die Windows-Unterstützung des integrierten Terminals wurde für verschachtelte Prozesse verbessert. Die Visual-Studio-Code-Version 1.11 hatte bereits die Source-Control-API für Erweiterungen geöffnet. Version 1.18 baut diese Schnittstelle mit der direkten Anzeige von Statusinformationen weiter aus.

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