Visual Studio 2017 15.4: Unity-Debugging und CMake erweitert

Microsoft hat am 9. Oktober 2017 Visual Studio 2017 15.4 veröffentlicht. Die Unity-Werkzeuge verbessern den experimentellen .NET-4.6-Modus von Unity 2017.1 und unterstützen benutzerdefinierte Assemblies in Unity 2017.2. Hinzu kommen Set Instruction Pointer unter der neuen Laufzeit und Änderungen an der Ausdrucksauswertung beim Debuggen.

CMake-Projekte können direkt auf Linux zielen

Die integrierte CMake-Version steigt auf 3.9. Unterstützt werden mehrere unabhängige CMakeLists-Dateien sowie Linux als Ziel für vorhandene CMake-Projekte, ohne deren Umwandlung in ein Visual-Studio-Projekt. Eine gemeinsame Entwicklungsumgebung ersetzt allerdings nicht den Test plattformspezifischer Bibliotheken und Laufzeitbedingungen.

UWP-Mindestversion entscheidet über .NET Standard 2.0

Die UWP-Arbeitslast installiert das Windows-10-Fall-Creators-Update-SDK. Für .NET Standard 2.0 muss auch die Mindestversion der Anwendung auf dieses SDK zielen. Microsoft nennt Einschränkungen bestimmter Bibliotheken, insbesondere bei Reflection mit .NET Native.

Das Windows Application Packaging Project bündelt bestehende Windows-Projekte wie WPF, WinForms und MFC in AppX-Paketen. Verpackung und Plattformanpassung sind getrennte Aufgaben: Ein Paket allein belegt weder Xbox-Kompatibilität noch die korrekte Bedienung einer Anwendung auf anderen Geräten.

Microsoft hatte die erste 15.4-Preview bereits im August 2017 vorgestellt. Dieser Bericht behandelt die finale Version 15.4.0 vom Oktober, nicht spätere Wartungsupdates. Der offizielle Screenshot zeigt die Vorlage für das Windows Application Packaging Project.

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