VaultN will den digitalen Spielevertrieb modernisieren

Das Unternehmen VaultN will den Vertrieb digitaler Spiele und anderer Softwareprodukte neu organisieren. In einem offiziellen Beitrag zur Gründung beschreibt Gründer und CEO Emrah Kara eine Plattform für Entwickler, Publisher und Händler.

Supply Chain für digitale Produkte

VaultN überträgt den Gedanken einer Supply Chain auf digitale Güter. Statt Schlüssel und Produktdaten in Tabellen oder PDF-Dateien weiterzugeben, sollen Unternehmen ihre Produkte in einer zentralen Plattform verwalten und in Echtzeit verfolgen können. Der Ansatz richtet sich an den Spielevertrieb, ist laut Unternehmen aber auch für weitere digitale Inhalte gedacht.

Im Mittelpunkt stehen automatisierte und abgesicherte Abläufe für die Ausgabe digitaler Produkte. Entwickler und Publisher sollen damit ihre Vertriebswege steuern, während Händler auf verfügbare Produkte und Berechtigungen zugreifen können. VaultN beschreibt diese Verbindung von Distribution und Supply Chain Management als Kern des eigenen Geschäftsmodells.

Die Entwicklung digitaler Vertriebswege betrifft auch Plattformbetreiber. Ein früherer Beitrag zu den Nintendo eShops zeigte, wie stark der Zugang zu bereits gekauften Spielen von der langfristigen Infrastruktur eines Stores abhängt.

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