Valve: Reuters berichtet über Gegenwehr im EU-Verfahren

Valve wollte nach einem Reuters-Bericht vom 29. August 2019 die EU-Kartellvorwürfe zu regional gesperrten Spielschlüsseln bestreiten. Die Agentur berief sich auf ungenannte Personen mit Kenntnis des Vorgangs.

Bandai Namco, Capcom, Focus Home, Koch Media und ZeniMax wollten demnach eine Einigung anstreben. Reuters berichtete über geplante Schritte, nicht über einen bereits abgeschlossenen Vergleich oder eine endgültige Entscheidung.

Mögliche Anhörung vor Wettbewerbsbehörden

Valve werde voraussichtlich eine nicht öffentliche Anhörung vor Vertretern der Kommission und nationaler Wettbewerbsbehörden beantragen, hieß es. Eine solche Anhörung wäre kein gerichtliches Berufungsverfahren.

Die Kommission hatte im April Valve und den fünf Publishern vorläufige Beschwerdepunkte übermittelt. Gegenstand waren regionale Aktivierungssperren für außerhalb von Steam gekaufte Spiele.

Die Kommission lehnte gegenüber Reuters einen Kommentar ab. Valve und Focus Home antworteten nicht auf die Anfrage. Damit waren die berichteten Verhandlungsabsichten nicht öffentlich bestätigt. Der Beitrag dokumentiert den berichteten Stand von August 2019.

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