Die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) hat am 17. März 2026 ihre Jahresstatistik für das Jahr 2025 vorgelegt. Demnach prüfte die Einrichtung im klassischen Verfahren 1.675 Titel, ein Anstieg um 10,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Über das internationale IARC-System wurden rund 1,3 Millionen Alterskennzeichen vergeben.
Bei der Verteilung der Altersstufen entfielen etwa 70 Prozent der Titel auf Freigaben bis „USK ab 12“, rund 20 Prozent erhielten „USK ab 16“ und etwa 10 Prozent eine Kennzeichnung ohne Jugendfreigabe („USK ab 18“). Im Jahr 2024 lag der Anteil der ab-18-Titel noch bei rund 6 Prozent.
Laut USK sind die Alterskennzeichen inzwischen auf nahezu allen großen Plattformen sichtbar, darunter der Epic Games Store, Google Play, der Nintendo eShop, der PlayStation Store sowie Fortnite. Geschäftsführerin Elisabeth Secker erklärte, dass der Jugendschutz bei Games seit vielen Jahren verlässlich funktioniere und die Kombination aus klaren Altersstufen und Zusatzhinweisen wie „Fantasy-Gewalt“ oder „Belastende Themen“ Eltern bei informierten Entscheidungen helfe.
Die vollständige Auswertung ist im Newsroom der USK abrufbar (USK-Jahresstatistik 2025). Bereits Anfang 2025 hatte der USK-Beirat die Leitkriterien zur Alterskennzeichnung um Risiken wie Lootboxen und Kauffunktionen erweitert.
Die Meldung basiert auf der offiziellen Quelle.
