USK Bilanz 2019: Jedes zehnte Spiel ab 18

Die USK zieht Jahresbilanz und präsentiert das Ergebnis. Jedes zehnte Spiel das 2019 auf den Markt kam, war ab 18 Jahren.  Spiele für 12 Jahre oder jünger sind rückläufig. 

Trotz der Anstrengungen der Entwickler und Produzenten Familien und kinderfreundliche Spiele auf den Markt zu bringen, ist das Ergebnis ernüchternd. Spiele ab 16 Jahren oder gar ab 18 Jahren sind massiv angestiegen. Auch bei der familienfreundlichen Konsole Nintendo Switch. Bei über 1.500 Titeln die letztes Jahr getestet wurden, waren rund 10 %, daher jedes zehnte Spiel ohne Jugendfreigabe. Zu diesen Spielen gehören auch Titel wie das beliebte Red Dead Redemption 2 oder auch Call of Duty: Modern Warfare. Eine vollständige Übersicht gibt es in der Prüfdatenbank der USK

Zu bemängeln ist gleichzeitig, der stark sinkende Anteil der Spiele ohne Altersbeschränkung und ab 6 Jahren. Es ist der niedrigste Stand der vergangenen 15 Jahren und zeigt, das sich der Markt zunehmenst an Heranwachsende richtet. Auch die Zahl der physischen Prüfungen auf Datenträgern ging weiter zurück.

Altersfreigaben im Jahresvergleich

Jedoch hat die USK mehr zu prüfen als je zuvor. Neben vielen Indie Titeln sind auch Veranstaltungen wie die Gamescom 2019 wichtig, bei denen jedes in der Öffentlichkeit präsentierte Spiel geprüft werden muss. Auf Veranstaltungen wie der EGX, ist dies nicht von nöten, da diese grundlegend ab 18 Jahren erst zugänglich war. 

Ebenso gibt es Zuwächse im IARC Verfahren. Dieses standarisierte Verfahren basiert auf einer Checkliste die Online Spiele und Anwendungen durchlaufen müssen. Dieses System hat neben Google im Play Store auch Nintendo und Microsoft

Die komplette Prüfstatistik ist wie immer auf der USK Webseite zu finden. 

 

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