Unabhängige Studios setzen bei der Entwicklung ihrer Spiele stark auf mobile Plattformen und PC. Das zeigt der Unity 2018 Game Studios Report, für den Unity 1.445 Studioverantwortliche aus aller Welt befragte. Die Teams umfassten zwischen zwei und 50 Beschäftigte. 57 Prozent arbeiteten an Mobile Games, 72 Prozent an PC-Projekten und 40 Prozent an Spielen für Virtual Reality oder Augmented Reality.
Kleine Budgets und eigene Vermarktung
67 Prozent der befragten Studios veröffentlichten ihre Spiele selbst. Mehr als die Hälfte setzte auf ein klassisches Bezahlmodell, während 36 Prozent ein Freemium-Modell nutzten. Bei den erfolgreichsten Teams waren mobile Projekte und Freemium häufiger vertreten. 61 Prozent finanzierten ihre Arbeit durch Aufträge oder eigene Mittel, mehr als drei Viertel arbeiteten mit einem Budget von weniger als 200.000 US-Dollar. Nur neun Prozent nannten ein Budget von mehr als 500.000 US-Dollar.
Die Zahlen zeigen, wie stark sich unabhängige Entwicklung bereits 2018 auf mehrere Plattformen und Geschäftsmodelle verteilte. Für Studios bedeutete das neben der Wahl der Engine auch die Entscheidung, ob sie Veröffentlichung, Vermarktung und Finanzierung selbst übernehmen. Unity stellte die vollständigen Ergebnisse im offiziellen Report bereit. Ein früherer Unity-Beitrag beschreibt ein Beispielprojekt für interaktive 360-Grad-Videos.

