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Unity streicht Havok Physics ab Unity 6.3 aus Pro-Abonnements

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Unity streicht Havok Physics ab Unity 6.3 aus Pro-Abonnements
Unity streicht Havok Physics ab Unity 6.3 aus Pro-Abonnements - Bild: Unity Pricing Updates

Unity nimmt die Physik-Engine Havok Physics for Unity aus seinen kostenpflichtigen Abos heraus. Der Anbieter hat das im Rahmen seiner Preis- und Lizenzanpassungen bekanntgegeben: Ab Unity 6.3 gehört Havok Physics weder als Entitlement noch mit First-Party-Support zu den Tarifen Pro, Enterprise und Industry. Bislang war die von Microsoft stammende Physik-Lösung dort fest eingebunden, sodass Studios sie ohne Aufpreis nutzen konnten. Genau diese Bündelung fällt nun weg.

Betroffen ist allein die kommende Version. In Unity 2022 LTS und Unity 6.0 LTS läuft Havok Physics for Unity weiter, laufende Projekte auf diesen Ständen ändern sich also nicht. Erst wer auf Unity 6.3 wechselt, braucht eine andere Lösung. Die Beta dieser Version startete im September 2025, ein finaler Release-Termin lag zum Zeitpunkt der Ankündigung noch nicht vor.

Lizenz und Support wandern zurück zu Havok

Ohne die Bündelung kümmert sich künftig wieder Havok selbst um Lizenzierung und Support. Wer die Engine über Unity 6.3 hinaus einsetzen will, kommt am separaten Lizenzmodell des Anbieters nicht vorbei. Havok hatte das Modell für die eigenen Plugin-Varianten zuvor umgebaut: Vorgesehen sind 50.000 US-Dollar pro Titel ohne Umsatzbeteiligung, gültig für Studios mit Projektbudgets bis 20 Millionen US-Dollar. Für kleinere Teams, die Havok faktisch im Pro-Abo dabei hatten, ist das eine spürbare Hürde. Wer langfristig plant, sollte die Optionen früh prüfen, etwa über die Berichterstattung bei XboxDev.

Fünf Prozent mehr, dafür mehr Cloud

Neben der Havok-Entscheidung dreht Unity an den Preisen für Pro und Enterprise: plus fünf Prozent. Die Erhöhung greift ab dem 12. Januar 2026, jeweils zur nächsten Verlängerung des laufenden Abos. Bei Pro klettert der Jahrespreis je Seat von 2.200 auf 2.310 US-Dollar, der Monatspreis von 200 auf 210 US-Dollar. Im Gegenzug fallen im ersten Quartal 2026 die Seat-Gebühren für die Versionsverwaltung in der Public Cloud weg, und der kostenlose Cloud-Speicher wächst von 5 auf 25 Gigabyte. Je nach Region können die tatsächlichen Beträge durch Steuern, Wechselkurse und Rundungen abweichen.

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