Unity hat am 16. Juni 2016 die angekündigte Produkt- und Preisstruktur überarbeitet. Unity Plus soll 35 US-Dollar monatlich bei zwölf Monaten Mindestbindung kosten. Die Umsatz- oder Finanzierungsgrenze steigt von 100.000 auf 200.000 US-Dollar. Der Unity-Startbildschirm wird optional.
Plus verliert flexible Laufzeit und Pay to Own
Im Gegenzug streicht Unity die Plus-Option ohne Jahresbindung. Auch „Pay to Own“ bleibt Pro vorbehalten. Pro kostet regulär 125 US-Dollar monatlich, ebenfalls mit mindestens zwölf Monaten Bindung und ohne Umsatzgrenze. Beide kostenpflichtigen Editionen umfassen alle Plattformen; Personal bleibt bis zur Grenze von 100.000 US-Dollar kostenlos.
Nach 24 aufeinanderfolgenden Pro-Abomonaten soll die dann verwendete Version dauerhaft weitergenutzt werden können. Neue Funktionen, Updates und Pro-Dienste entfallen beim Wechsel zu diesem Modell; drei weitere Patches sind vorgesehen.
Übergangsangebot für bestehende Dauerlizenzen
Unity-5-Pro-Dauerlizenzen erhalten nach März 2017 keine neuen Updates mehr. Unity bietet bestehenden Kunden ein Übergangsabo zu 75 US-Dollar monatlich für höchstens fünf Plätze an. Der Sonderpreis gilt ein Jahr, für frühere Unity-4-Pro-Kunden zwei Jahre. Die neuen Produkte sollen erst noch im Store starten.
Parallel arbeitet Unity an einem anpassbaren Startbildschirm. Technische Umstellungen wie die Script-Serialisierung in Unity 5.4 bleiben davon getrennt: Lizenzkosten und Anpassungen am Projekt müssen jeweils berücksichtigt werden.

