Unity erläutert in einem Entwicklerbeitrag vom 10. Oktober 2017 die Git-LFS-Unterstützung von Cloud Build. Der Dienst lädt große Projektdateien vor dem Build aus dem LFS-Speicher herunter. Das hilft bei Binärdaten wie Texturen und Audiodateien.
Das verlinkte Unity-Tutorial zur Einrichtung von Cloud Build zeigt den allgemeinen Einstieg in den Dienst. Es ist keine eigene Vorführung der neuen LFS-Anbindung.
SSH-Zugriff und Dateiverweise
Git LFS ersetzt die verwalteten Dateien im Git-Repository durch Textverweise. Die eigentlichen Inhalte werden separat gespeichert und für die Verarbeitung heruntergeladen. LFS bedeutet deshalb nicht, dass große Dateien grundsätzlich von lokalen Arbeitsrechnern verschwinden.
Nach der damaligen Anleitung muss der Anbieter LFS-Zugriffe per SSH erlauben. GitHub-Deployment-Keys werden nicht unterstützt; Unity nennt separate Maschinenbenutzer als Alternative. Die mit git lfs track erzeugte .gitattributes-Datei muss mit eingecheckt werden. Zusätzlich können Speicher- und Übertragungskosten entstehen.
Bereits 2015 hatte Unity Cloud Build zusätzliche Desktop-Ziele und mehrere Build-Konfigurationen erhalten. Die LFS-Anleitung ergänzt die Anbindung der Versionsverwaltung, nicht die Liste der Zielplattformen.

