UKIP: Linux-Dienst gegen USB-Tastaturangriffe

USB Keystroke Injection Protection, kurz UKIP, ist ein im Repository von Google veröffentlichter Linux-Dienst. Die damalige Dokumentation beschreibt die Erkennung verdächtig schneller USB-Tastatureingaben. Entscheidend sind die Zeitabstände zwischen Anschlägen.

Im Überwachungsmodus protokolliert der Dienst Informationen zum verdächtigen Gerät in Syslog. Im Abwehrmodus soll er dessen Treiberanbindung lösen. Das ist kein allgemeiner Schutz gegen jede Art von USB-Malware.

Schwellwerte und Tastaturbelegung benötigen Anpassungen

Die Erkennung kann Fehlalarme produzieren oder Angriffe übersehen. Schwellwerte und eine Freigabeliste müssen zum Einsatz passen. Die Dokumentation nennt Python ab Version 3.7 und eine voreingestellte US-Tastaturbelegung, die für andere Layouts anzupassen ist.

Beschrieben wird der Quellstand vom 27. Februar 2020. Der Code steht unter Apache 2.0. Das Projekt bezeichnet sich ausdrücklich nicht als offiziell unterstütztes Google-Produkt. Eine eigene Sicherheitsprüfung der Redaktion ist damit nicht verbunden.

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